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Wir begrüßen die deutlichen Worte von Gesundheitsminister Dr. Andreas Philippi zur Einführung der Widerspruchslösung bei der Organspende. Der Minister hatte zuvor kritisiert, dass Deutschland bei den Spendenzahlen „auf der Stelle tritt“ und die bisherige Entscheidungslösung Menschenleben kostet. Wir fordern den Bundestag nun auf, endlich Reformen auf den Weg zu bringen.
🗣️ „Minister Philippi hat recht: Keine Entscheidung zu treffen, ist keine Hilfe für Menschen in Not. Dass wir in Deutschland seit Jahren über eine hohe prinzipielle Spendenbereitschaft sprechen, aber stagnierende Organspendezahlen haben, ist nicht nachvollziehbar“, erklärt Hans Martin Wollenberg, Erster Vorsitzender des Marburger Bundes Niedersachsen. „Wir unterstützen den Minister in seiner Forderung, die Lücke zwischen theoretischer Bereitschaft und tatsächlicher Spende durch einen Systemwechsel endlich zu schließen.“
🗣️ „Wir sehen die Verzweiflung der Patientinnen und Patienten, aber auch die Ohnmacht der Kolleginnen und Kollegen“, ergänzt Andreas Hammerschmidt, Zweiter Vorsitzender des Marburger Bundes Niedersachsen. „Die Widerspruchslösung, wie sie der Minister nun erneut mit Nachdruck fordert, würde zudem die Angehörigen massiv entlasten. Es darf nicht länger die Regel sein, dass Hinterbliebene in ihrer schwersten Stunde eine stellvertretende Entscheidung treffen müssen, weil das bisherige System eine Auseinandersetzung mit dem Thema nicht notwendig macht. Es ist zumutbar, für sich selbst eine Entscheidung zur Organspendebereitschaft zu treffen. Ein „Nein“ ist dabei immer noch klarer und besser, als sich gar nicht damit befasst zu haben.“
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@hmwollenberg @andreas.hammerschmidt
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Quelle: Instagram,
Profilname: marburgerbundniedersachsen
Erstelldatum: 2026-01-15 12:17:46
