@doc_ebru postete auf Instagram:
Wie viele Versionen von mir braucht es eigentlich noch,
bis Deutschland endlich über Organspende spricht? 🫀
Am 6. Juni ist Tag der Organspende.
Und ja:
Dieses Bild ist bewusst übertrieben.
Weil die Realität es leider auch ist.
Jeden Tag:
• wird erklärt
• diskutiert
• aufgeklärt
• Ängste genommen
• Hoffnung gegeben
Und trotzdem warten in Deutschland tausende Menschen auf ein Organ.
Tausende.
Während wir gesellschaftlich immer noch so tun,
als hätte dieses Thema Zeit.
Hat es nicht‼️
Und bevor jetzt wieder gestritten wird:
Nein.
Niemand soll zur Organspende gezwungen werden.
Aber ganz ehrlich:
Wie kann es sein,
dass wir Menschen zu Versicherungen,
Steuererklärungen
und amtlichen Angaben verpflichten …
… aber bei der Frage,
ob wir nach unserem Tod vielleicht Leben retten wollen,
einfach akzeptieren:
„Darüber habe ich nie nachgedacht.“
Wirklich?
Denn genau diese Nicht-Entscheidungen haben Konsequenzen.
Für Familien.
Für Angehörige.
Für Menschen auf Wartelisten.
Ich arbeite in der Transplantationsmedizin.
Ich sehe nicht nur Zahlen.
Ich sehe Menschen.
Wartezimmer.
Hoffnung.
Und manchmal leider auch verlorene Zeit.
Deshalb werde ich bei diesem Thema nicht leiser.
Und deshalb die Frage an euch:
Sollte jeder Mensch verpflichtet sein,
eine bewusste Entscheidung zur Organspende zu treffen?
Ja?
Nein?
Oder warum nicht?
👇
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Quelle: Instagram,
Profilname: doc_ebru
Erstelldatum: 2026-06-01 12:41:09
