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Wer wochenlang im Krankenhaus liegt, lernt schnell: Es sind nicht die großen Diagnosen, die dir den Tag vermiesen oder retten. Es sind die ganz kleinen Dinge. Zum Beispiel ein Kissen.

Sonntag. Zeit, mal über etwas zu sprechen, das jeder kennt, der schon einmal länger stationär im Krankenhaus lag: Die kleinen Freuden und die täglichen Ärgernisse des Klinikalltags.
​Wenn man wie ich wochenlang an Betten gefesselt ist, verschiebt sich die Wahrnehmung. Man ärgert sich über laute Flurgespräche mitten in der Nacht, über das monotone Essen oder die gefühlt hundertste Blutentnahme im Morgengrauen.

​Aber im Gegenzug lernt man die kleinen Lichtblicke extrem zu schätzen. Ein nettes Wort der Pflegekräfte, ein Kaffee, der noch heiß am Bett ankommt – oder das, was ihr auf meinem Foto seht: ein echtes, weiches Kissen!

​Klingt banal? Ist es aber nicht. Die Standard-Kopfkissen in Krankenhäusern sind aus hygienischen Gründen und der häufigen Reinigung meist steif, schwitzig und man wacht morgens eher mit Nackenschmerzen als erholt auf. Auch in Jena sind diese harten Kissen leider eher die Regel als die Ausnahme.

​Dieses Kissen hier auf dem Foto zu knautschen, das eine absolute Ausnahme war, bedeutete für mich puren Luxus. Es war ein bisschen Komfort und der Garant für ein paar Stunden echten, erholsamen Schlaf.

​Manchmal ist ein weiches Kissen eben die beste Medizin für die Seele, wenn ringsherum der Klinik-Ausnahmezustand herrscht.

Jetzt mal Hand aufs Herz: Was ist das EINE Teil, das ihr bei einem Krankenhausaufenthalt UNBEDINGT von zu Hause mitbringen müsst, damit ihr euch halbwegs wohlfühlt? Ist es auch das eigene Kissen, das Lieblingsbuch oder die Kuscheldecke? Lasst es mich in den Kommentaren wissen! 🛌🏥👇

@lebertransplantierte_ev @uniklinik_jena

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Quelle: Instagram,
Profilname: manfredhuffer

Erstelldatum: 2026-05-31 08:57:26