@manfredhuffer postete auf Instagram:
„Nach der Evaluation in Jena lagen die Karten auf dem Tisch. Wir hatten zwei Wege vor uns.
Weg A: Die konservative Therapie. Alle vier Wochen eine Somatostatin-Spritze und regelmäßige Radiorezeptortherapien (PRRT). Das hätte das Wachstum meiner Lebermetastasen (NET) vielleicht jahrelang gebremst, aber die Tumorlast wäre geblieben. Mein Leben wäre ein ewiges ‚Hinauszögern‘ gewesen. Manche Ärzte rieten mir genau dazu: ‚Die Lebertransplantation ist zu gefährlich, bleiben Sie lieber bei der bewährten Therapie‘
Weg B: Die ‚kurative‘ Lebendspende. Eine hochriskante Operation. Ein Eingriff, der nicht nur mein Leben, sondern auch das von Heidrun massiv bedrohen könnte.
Letzlich lag die Entscheidung bei uns selbst. Heidrun und ich saßen an vielen Abenden zusammen und haben abgewogen. Wir wollten kein Hinauszögern. Wir wollten die Chance auf echte Heilung. Wir haben uns gegen die trügerische Sicherheit der Spritze und für das Risiko des radikalen Neuanfangs entschieden. Es war ein Spiel mit hohem Einsatz – aber der Hauptgewinn waren die letzten 10 gemeinsamen Jahre.“
#Organspende #Lebendspende #NeuroendokrineTumore #ZweitesLeben #Transplantation
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@uniklinikum_jena
@organspende_info
Quelle: Instagram,
Profilname: manfredhuffer
Erstelldatum: 2026-05-06 10:17:03
