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Lebendspende-Reform ist wichtig – aber nicht genug.
Jetzt braucht es die Widerspruchslösung.
Hamburg, 15.Januar 2026– Die Bundesregierung hat mit dem Gesetzentwurf zur Änderung des Transplantationsgesetzes (BT-Drucksache 210/3619) Verbesserungen bei der Lebendnierenspende auf den Weg gebracht, u. a.
durch Überkreuz-Lebendnierenspendeund die Möglichkeit einer nicht gerichteten anonymen Nierenspende. PKD Familiäre Zystennieren e.V.
begrüßt diese Schritte – fordert aber: Deutschland muss endlich die Widerspruchslösung einführen, um den chronischen Mangel an Spenderorganen wirksam zu adressieren.„Für viele Betroffene mit polyzystischer Nierenerkrankung kann jede zusätzliche Transplantationsoption lebensverändernd sein. Aber die
Wartelistenrealität ist brutal: Es fehlen Spenderorgane – und Menschen sterben, während sie warten“, sagt Susanne Dammann,
Vorsitzende von PKD Familiäre Zystennieren e.V.Trotz vieler Initiativen ist eine Trendwende bei den Organspendezahlen bislang nicht erreicht.
Gleichzeitig warten Tausende auf eine Spenderniere; die durchschnittliche
Wartezeit kann bis zu acht Jahrebetragen. „Wir dürfen uns nicht damit zufriedengeben, an einzelnen Stellschrauben zu drehen. Der Entwurf stärkt Lebendspende – das ist gut. Aber er löst nicht das Kernproblem: zu wenige postmortale Spenden“, so Dammann.PKD e.V. fordert daher:· Einführung der Widerspruchslösung (Opt-out) mit einfacher, digitaler Dokumentation.· Stärkung der Transplantationsstrukturen (Koordination, Personal, Prozesse).·
Dauerhafte Aufklärung, damit Organspende zur gesellschaftlichen Normalität wird und Angehörige entlastet werden.
Kontakt:PKD Familiäre Zystennieren e.V.Susanne Dammann (Vorsitzende)dammann@pkdcure.de | 017648153583 | www.pkdcure.de
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Erstelldatum: 2026-01-22 09:52:05
