@coach_berkan postete auf Instagram:
Krank sein zuzulassen ist für mich schwer.
Und damit meine ich nicht meine chronische Erkrankung.
Sondern sowas wie Erkältung, Infekt, Husten, Fieber, diese „normalen“ Krankheiten.
Ich balanciere da immer:
ich versuche seit kurzem, so eine „Krankheit“ 1–3 Tage (je nach Schwere) erstmal selbst zu bewältigen.
Aber wenn ich merke: Das wird nichts,
dann telefoniere ich mit meinem Arzt.
Und meist sagt er ganz ruhig:
„Wenn’s gar nicht geht, komm vorbei. Ein Zimmer ist schon bereit für dich.“
Ich muss ehrlich sagen: Ich hab den besten Arzt.
Nicht, weil er Prof. Dr. ist oder besonders „beeindruckend“ wirkt, sondern wegen seiner ehrlichen, ruhigen Art.
Wenn wir über Therapien sprechen, wirkt das von außen wahrscheinlich so, als würden wir gemeinsam eine Lösung ausarbeiten, fast wie Kollegen, die Optionen durchgehen, statt „ich bin der Patient“ und „er ist der Arzt“.
Und genau das gibt mir Sicherheit: Ich bin nicht nur jemand, dem etwas passiert, ich bin aktiv dabei.
Diese Art der Kommunikation gibt mir das Gefühl, die Kontrolle nicht komplett abzugeben, sondern sie mit in der Hand zu behalten.
Krank sein heißt für mich nicht nur Symptome.
Es heißt auch: akzeptieren, Tempo rausnehmen, richtig reagieren.
Daran arbeite ich. Nicht perfekt aber ehrlich. 🤍
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Quelle: Instagram,
Profilname: coach_berkan
Erstelldatum: 2025-12-15 15:49:31
