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Ich weiß den Moment noch ganz genau.
Nach der Operation wurde ich wach und ich hab ganz bewusst versucht, „besser“ zu atmen.
In meinem Kopf war das so klar: Neue Lunge = endlich Luft.
Aber was ich nicht wusste:
Ich atmete gefühlt genauso schlecht wie vorher. Ich hab keinen spürbaren Unterschied gemerkt.
Völlig schockiert hab ich meinen Arzt angeschaut, der zufällig neben mir stand, und sagte:
„Irgendwas stimmt nicht… ich atme noch genauso.“
Er blieb ruhig. Und meinte, dass alles in Ordnung ist.
Dann kam ein Satz, der sich bei mir eingebrannt hat:
„Du musst erst wieder richtig atmen lernen.“
Und genau da wurde mir klar: Jetzt geht’s erst richtig los.
Die OP war nur der Startschuss.
Der Moment, in dem mein eigentlicher Kampf begann: stark zurückzukommen.
Ab da bestand mein Alltag aus Atemübungen und ganz viel Physiotherapie.
Mein Körper hatte in der Zeit, in der ich nur lag, so viele Muskeln abgebaut,
dass ich meinen eigenen Kopf nicht mal mehr oben halten konnte.
Klingt heftig und war es auch.
Aber es war der Punkt, an dem ich angefangen habe, mir alles zurückzuholen:
Schritt für Schritt. Atemzug für Atemzug.
Nicht auf einmal aber jeden Tag ein kleines Stück mehr.
Das Bild entstand nach der Transplantation, nach dem ich paar runden auf Station gegangen bin (Für mich damals ein Marathon)
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Quelle: Instagram,
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Erstelldatum: 2025-12-13 17:01:20
