

@hamburgskatholischeschulen postete auf Instagram:
🫀⚖️ „Der Mensch darf niemals Mittel zum Zweck sein.“
Mit starken Worten, ehrlichen Erfahrungen und interreligiösen Perspektiven startete an der Sophie-Barat-Schule das neue SOPHIE-FORUM ✨
Beim Panel „Leben schenken? Die moralische Frage nach der Organspende“ diskutierten Experten vor dem gesamten Abiturjahrgang.
🎥 Journalist und Filmemacher Ingo Thöne brachte es gleich zu Beginn auf den Punkt: 👉 „Leben hier, Tod da – so einfach ist es für Betroffene nicht.“
Der Hirntod sei zwar seit 1968 Voraussetzung für eine Organentnahme – „die Definition ist jedoch nicht unumstritten.“
🩺 Dr. Andreas Borkamp (ehemaliger Arzt, Mitglied Ethik-Kommission) machte deutlich: 👉 „Der Tod ist ein Prozess.“ Und zur Widerspruchslösung: „Das ist nicht mehr Spende, das ist Erpressung.“
🧘♀️ Aus buddhistischer Perspektive warnte Dr. Carola Roloff: „Ich habe in Indien erlebt, dass Menschen ihre Organe verkaufen, um ihre Familien zu ernähren.“ Und:
Entscheidend sei der friedliche Übergang, da Bewusstsein über den Tod hinaus wirke.
🕌 Imam Mounib Doukali stellte klar: „Gute und schlechte Taten haften nicht an Organen.“ Organspende sei im Islam erlaubt – aber ohne jede finanzielle Gegenleistung. ✡️ Landesrabbiner Shlomo Bistritzky betonte: 👉 „Entscheidend ist, ob eine Organspende den Tod früher bringt.“
💬 Ein intensiver, respektvoller Austausch – ohne einfache Antworten, aber mit viel Verantwortung. Ein starkes Zeichen für Bildung, Ethik und Dialog. ✨
@erzbistumhamburg @hamburgskatholischeschulen @sophiebaratschule #organspende #interreligiös #verantwortung
Quelle: Instagram,
Profilname: hamburgskatholischeschulen
Erstelldatum: 2026-02-02 17:22:23
