@uniklinik_wue postete auf Instagram:

1992 wurde die erste Leber in der Geschichte des UKW transplantiert.
33 Jahre später fand nun die 300. Lebertransplantation statt. Durch die Spenderleber und die OP konnte die 64-jährige „Jubiläumspatientin“ eine weit fortgeschrittene Autoimmunhepatitis überleben.
Petra Thierauf wurde vom Schweinfurter @leopoldinakrankenhaus ans UKW mit der Diagnose einer Autoimmunhepatitis überwiesen. „Bei dieser Erkrankung bildet das Immunsystem fälschlicherweise Antikörper gegen die eigenen Leberzellen. Dadurch entsteht eine anhaltende Entzündung, die die Leber letztendlich zerstört“, beschreibt Prof. Dr. Johan Lock, der Leiter unserer Hepatopankreatobillären und Transplantationschirurgie. Eine
Autoimmunhepatitis kann schleichend verlaufen oder – wie in diesem Fall – akut auftreten: Vom ersten Unwohlsein mit Müdigkeit und Schlafstörungen bis zur Vorstellung am UKW vergingen nur 9 Monate.

Nach etwa 5 Wochen auf der Warteliste für ein Spenderorgan kam der erlösende Anruf vom UKW, dass eine passende Leber zur Verfügung stehe. „Ich wusste gar nicht, wo mir der Kopf steht vor lauter Freude“ berichtet die zierliche Frau. Diese Zierlichkeit – rund 40 kg bei 1,55 m Körpergröße – schränkte die für Petra Thierauf potenziell in Frage kommenden Organe ein, z.B. hätte die Leber eines großen Mannes in ihrem Körper keinen Platz. „Diese Hürde konnte glücklicherweise durch eine passende Leber einer jungen Spenderin überwunden werden“, schildert Dr. Johanna Wagner. Die stellvertretende Leiterin unserer Transplantationschirurgie (links im Titelbild) führte zusammen mit ihrem Team die OP durch 👏

_______
#ukw#uniklinikwürzburg#würzburg#organspende#transplantationszentrum#transplantation#dieentscheidungzählt @organspende_info


Quelle: Instagram,
Profilname: uniklinik_wue

Erstelldatum: 2025-12-18 19:04:00